Willkommen im Kaffeehausladen in St. Johannis

Genießen Sie in einer gemütlichen Atmosphäre auserlesenen Kaffee, Feines, Kleines.

Meine Räumlichkeiten laden ein zum Verweilen in der romantischen Stimmung eines Kolonialwarengeschäftes.

Der Kaffeehausladen in St. Johannis soll ein Ort des besonderen Ankommens sein. Wir hier haben auch recht eigene Ansichten: Wir mögen es, die heutige Zeit, mit den Tugenden und Schönheiten der guten alten Zeit aufzuwerten. Wir backen selbst, nach Großmutters Rezepten. Spazierenschauen, spazierendenken, spazierenhören – bei einer guten Tasse Kaffee, in handwerklicher Kunst geröstet.

Meinen Wiener-böhmischen Wurzeln anhängig, möchte ich im weitesten Sinne an eine fast hundertjährige legendäre Tradition anknüpfen – die Kaffeehaus- oder auch Salonkultur – denn Kultur und Kaffee gehören zusammen! Bereits mein Urgroßvater war stets zwischen Burgtheater, Café Central und Hawelka unter Dichtern und Denkern zu finden. Es war damals üblich sich täglich bei einer Tasse Kaffee auszutauschen, Gespräche über Gott und die Welt zu führen, Zeitung zu lesen, zu parlieren, rezitieren und musizieren. Das war der Zeitgeist der damaligen Kaffeehausbesucher. Auf künstlerischem und literarischem Gebiet waren die Kaffeehäuser Begegnungsstätten unterschiedlichster Couleur. Weltverbesserer und Künstler gingen ins Kaffeehaus „um allein zu sein, aber doch dabei Gesellschaft brauchten.“ In der Zeit der Salonkultur engagierten sich oft auch Frauen als Gastgeberinnen – Die Salonière.

Unser Röster

Mit unserem Kaffeelieferanten Hanspeter Hagen verbindet uns eine Philosophie die Qualität und Ethik in den Mittelpunkt unseres Handelns rückt.

Näheres zu unseren filterlosen Kaffeespazialitäten

Das Karlsbader Kännchen oder auch
Bayreuther Kaffeemaschiene

Seit über 100 Jahren kommt sie ohne Filterpapier oder sonstige Hilfsmittel aus! Die Zubereitung in der Karlsbader Kanne ist die Schonendste überhaupt: Das Herzstück der Kanne, der komplett glasierte Doppelfilter aus Hartporzellan, reagiert weder mit heißem Wasser, noch mit dem Kaffeemehl.

So entfaltet sich bei jedem Brühvorgang nur der Eigengeschmack des jeweiligen verwendeten Kaffees, wird mild und sehr bekömmlich. Aus diesem Grund wird die Karlsbader Kanne gerne von Röstern und Sommeliers zur Kaffeeverkostung verwendet.

Verwirrung kommt häufig beim Namen auf, denn die Kanne stammt aus Bayreuth und ist nicht nur eine Kanne, sondern letztlich eine Kaffeemaschine und wird dort in der Porzellanmanufaktur „Walküre“ hergestellt. Die spezifische Brühmethode mit dem Doppelfiltersystem wurde allerdings in der tschechischen Stadt Karlsbad entwickelt.

Für mich eine kleine geschmackliche Offenbahrung –
mein Sonntagskaffee.

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